Sie beginnt in Rontagnano (Parkplatz des Friedhofs), folgt dem Weg 123, bis man bald einen Umweg erreicht, der es ermöglicht, die Route zu verkürzen (Weg 123d). Der Hauptweg 123 führt nach Campaolo, einer Stadt, die für die Entdeckung eines der größten Bernsteine Europas durch einen Bauern bekannt ist. Dieses kostbare, eiförmige Bernstein, das 625 Gramm wiegt, wird zusammen mit vielen anderen archäologischen und mineralogischen Funden in der „Veggiani-Sammlung“ aufbewahrt.
Der Weg schwenkt sich dann nach Südwesten und umgeht erneut die naturalistische Oase. Entlang des Weges 123 führt ein Umweg zu einem Ort, an dem man in einem natürlichen Steinbecken Exemplare des italienischen Kammmolchs (Triturus carnifex) bewundern kann: Dabei handelt es sich um Amphibien, die Salamandern ähneln und in stillen Gewässern leben und durch das Fehlen von Fischen und Verschmutzung gekennzeichnet sind.
Nach dem letzten Abschnitt des Weges kehrt man zum Ausgangspunkt zurück. Wir empfehlen außerdem einen Besuch der nahegelegenen Stadt Rontagnano, die auf einem Hügel zwischen dem Uso-Tal und dem Savio-Tal liegt. Es gab einst eine Malatesta-Burg (zwölftes Jahrhundert), von der noch einige Ruinen erhalten sind. Der Turm der Festung wurde im achtzehnten Jahrhundert in einen Glockenturm umgewandelt. Die nahegelegene Kirche San Biagio bewahrt einige interessante Einrichtungsgegenstände, darunter ein hölzernes Kniegerät aus dem fünfzehnten Jahrhundert und eine Orgel aus dem achtzehnten Jahrhundert.
Die gesamte Strecke ist zu Fuß in etwa 2 Stunden und 35 Minuten zurückgelegt.