Das im 18. Jahrhundert erbaute und kürzlich wiederhergestellte Eishaus war ein unterirdisches Gebäude, in dem Lebensmittel und Waren gelagert wurden, die die konservierende Wirkung von Eis benötigten, das durch ein kleines Fenster im oberen Teil des schließenden Gewölbes hineingeworfen wurde.
Die thermische Trägheit, die durch die Festigkeit der Wände und die Bestattung des Raumes selbst gewährleistet wurde, trug zur Erhaltung der Güter und zur Aufrechterhaltung der erforderlichen Temperatur bei.
Das Eishaus Sogliano al Rubicone ist eine ellipsoide geometrische Konstruktion mit einer maximalen kreisförmigen Entwicklung (im Höhezentrum) von etwa m. 3,30 Zoll Radius und eine Gesamthöhe von etwa 7,56 m. bis zur kugelförmigen oberen Verschlusskappe. Ungefähr im Zentrum der Bebauung in der Höhe öffnet sich die Eingangstür, m. 0,80 und Höhe m. 2.00 Uhr, von der aus man über eine auskragende steinerne Treppe am Umrahmen hinabsteigen konnte. Es handelt sich um eine Backsteinkonstruktion traditioneller Größe, die in konzentrischen Kreisen bis zu den Schlüsselquadersteinen am oberen Ende des Kuppelgewölbes verlegt ist. Ein kleines Fenster im oberen Teil des Gebäudes bildet neben der Eingangstür die einzige Unterbrechung in der Baustruktur des Eishauses.
